Seit 25 Jahren erfolgreicher Bildungsvermittler
Zentrum für Fernstudien in Koblenz
Studieren, unabhängig vom Standort der Hochschule – das Konzept ist keine Innovation, die die Corona-Pandemie hervorgebracht hat. Seit 25 Jahren werden Fernstudien auf höchstem Niveau im zfh-Hochschulverbund mit Sitz in Koblenz praktiziert.
1998 haben die Bundesländer Rheinland-Pfalz, Hessen und das Saarland einen Vertrag geschlossen, der die Bildungslandschaft in den drei Ländern verändern sollte. Sie gründeten das Zentrum für Fernstudien im Hochschulverbund (zfh) mit Sitz in Koblenz. Das zfh fördert und unterstützt die Hochschulen bei der Entwicklung und Durchführung ihrer Fernstudienangebote. Aus den zunächst 15 Hochschulen in den drei Gründerländern sind inzwischen 21 geworden, die aus Bayern, Berlin, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein stammen. Der Verbund hat sich in den 25 Jahren seines Bestehens als deutschlandweit größter staatlicher Anbieter für Fernstudien im Hochschulverbund etabliert.
Dort können sich Menschen neben Beruf, Familie und anderen Verpflichtungen unabhängig von Ort und Zeit weiterqualifizieren, nicht nur um Fachwissen und zusätzliche Kompetenzen auf- und auszubauen, sondern auch zur persönlichen Weiterentwicklung und Vorbereitung auf eine Karriere.
Der Verbund bietet über 100 Studienangebote aus drei Fachbereichen in vielfältigen Studienvarianten: Vom Master- und Bachelorstudium über Zertifikatsstudien und -kursen, etwa mit CAS-Abschlüssen, bis hin zu Einzelmodulen. Fernstudierende profitieren hier sowohl von der 25-jährigen Expertise in Sachen Fernstudium als auch von den Synergieeffekten, die sich aus der Zusammenarbeit der 21 Hochschulen aus acht Bundesländern ergeben. Sie erhalten qualitativ hochwertige Bildung, die auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. Inhaltlich können sie sich eine individuelle und passgenaue Weiterbildung zusammenstellen und dabei sowohl Spezialwissen, als auch fachübergreifende Schlüsselkompetenzen erwerben.
Motivierte Studierende
Mehr als 6.000 Fernstudierende sind derzeit an einer der Hochschulen des zfh-Verbunds immatrikuliert. Die überwiegende Mehrheit der Fernstudierenden schließt das Studium erfolgreich ab. Sehr geringe Abbrecherquoten von durchschnittlich fünf bis sieben Prozent bestätigen dies.
Gleichzeitig zeugen Erfolgsgeschichten von motivierten und zufriedenen Fernstudierenden: Alexander Plöger hat beispielsweise das Masterfernstudium Elektrotechnik M.Sc. ohne vorheriges Bachelorstudium über das Programm „Techniker zum Master“ an der Hochschule Darmstadt erfolgreich abgeschlossen: „Nach meinem Master-Abschuss habe ich nun sowohl ein höherwertiges Aufgabenfeld als auch eindeutlich bessere Bezahlung, als ich als Techniker vermutlich jemals gehabt hätte. Ich hätte nicht gedacht, dass sich das Studium in so kurzer Zeit auszahlen würde.“
Robin Loh, hat an der Hochschule Koblenz das Masterfernstudium Kindheits- und Sozialwissenschaften M.A. absolviert. 2021 wurde er mit dem vom Bundesverband der Fernstudienanbieter e.V. ausgelobten Preis „Fernstudent des Jahres“ geehrt. Robin Loh, der mittlerweile promoviert, freut sich, dass Erfolgsgeschichten von Menschen mit außergewöhnlichen Bildungsbiografien durch den Fernstudienpreis ein Gesicht bekommen: „Ein Fernstudium eröffnet Menschen in besonderen Lebenssituationen mit seiner Flexibilität neue Möglichkeiten und trägt zu mehr Chancengerechtigkeit und Bildungserfolgen in unserer Gesellschaft bei.“
Annette Häbel, die das MBA-Fernstudienprogramm mit dem Schwerpunkt Marketing am RheinAhrCampus der Hochschule Koblenz ohne Erststudium und nach bestandener Eignungsprüfung absolviert hat, sagt: „Ich bin so froh, den MBA-Abschluss erworben zu haben, weil drei winzige Buchstaben einen unglaublichen
Effekt erzielen. Bereits kurz nach Abschluss des Studiums wechselte ich aus meiner vorherigen Position in die Geschäftsführung. Hier konnte ich umgehend aus dem Lernfundus des Studiums schöpfen.“
Die Beispiele zeigen, dass der zfh-Verbund für lebenslanges Lernen steht und Berufstätige mit unterschiedlichen Bildungsbiografien anspricht, das heißt Personen mit beruflicher Qualifikation können auch ohne Erststudium oder Abitur ein Fernstudium absolvieren, betont Prof. Dr. Ralf Haderlein, Leiter des zfh: „In den letzten 25 Jahren hat der zfh-Hochschulverbund auch zur Erweiterung der Hochschulzugänge beigetragen und dafür geworben, diese Chance zu ergreifen. Wir stellen dabei immer wieder fest, dass zum Beispiel sogenannte beruflich qualifizierte Personen bei uns genauso erfolgreich sind wie ihre Mitstudierenden mit Abitur und diese in einigen Fällen sogar übertreffen.
Digitales Bildungsformat
Die zunehmende Flexibilisierung der Studienangebote im zfh-Verbund, die Dank fortschreitender Digitalisierung möglich ist, machen das Erfolgskonzept insbesondere für Young Professionals aus, die sich berufsbegleitend weite qualifizieren. „Gleichzeitig sichern ein hoher Praxis- und Anwendungsbezug, gepaart mit dem Fokus auf Networking und Community Building, den Studienerfolg“, so Prof. Dr. Ralf Haderlein. Die Fernstudienangebote im zfh-Verbund nutzen schon sehr lange diverse Onlinetools wie eine Lernplattform, Videochats, Foren und Online-Coachings während der Selbststudienphasen, die etwa 75 Prozent des Studiums ausmachen. Auch Präsenzphasen, finden zum Teil live-online per Videokonferenz oder als Hybridveranstaltung statt.
Weitere Informationen: www.zfh.de

