„Wir waren bei dem Projekt Mittelrheinbrücke noch nie so weit wie jetzt“, betonte Schmitt. Der Raumordnerische Entscheid liege vor, derzeit laufe die Standortkonkretisierung, bei der unter anderem Naturschutzbelange und die Sichtachsen im UNESCO-Welterbegebiet berücksichtigt werden.
Die IHK Koblenz fordert unter dessen mehr Tempo: Seit Jahrzehnten werde über die Brücke diskutiert, konkrete Fortschritte blieben rar. Hauptgeschäftsführer Arne Rössel kritisierte, die Region könne es sich nicht leisten, „weiter in einer Endlosschleife aus Gutachten und Prüfungen“ zu verharren. Die IHK fordert einen verbindlichen Zeit- und Finanzierungsplan sowie klare Zuständigkeiten, damit nach Jahrzehnten der Diskussion endlich gebaut werden kann. „Die sogenannte ‚Brückenlücke‘ erschwert sowohl den Unternehmensverkehr, wie Warentransporte oder Servicetouren, als auch den Individualverkehr und wirkt sich damit negativ auf die gesamte wirtschaftliche Entwicklung der Region, einschließlich des Tourismus, aus“, so Arne Rössel, Hauptgeschäftsführer der IHK Koblenz.

