Wichtige personelle Veränderung gibt es an der Spitze der Initiative: Joachim Rodenkirch, Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord (SGD Nord), wurde neu in den Vorstand gewählt und ist damit qua Amt stellv. Vorsitzender der Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e. V.. Mit seiner neuen Funktion wird die Verbindung zwischen regionalen Akteuren, Wirtschaft, Kommunen, Verwaltung und Landesebene weiter gestärkt. „Die Region Koblenz-Mittelrhein verfügt über enorme Stärken und großes Potenzial. Wenn Wirtschaft, Kommunen, Bildung, Kultur und Politik ihre Kompetenzen und Ideen zusammenbringen, können daraus wichtige Impulse für die gesamte Region entstehen. Diesen Austausch möchte ich in meiner neuen Funktion aktiv fördern und gemeinsam mit den Partnerinnen und Partnern die Zukunft der Region gestalten“, so Joachim Rodenkirch. Neu in den Vorstand wurde zudem Prof. Dr. Martin Kaschny, Vizepräsident der SGD Nord, a.D. als zweiter Beisitzer gewählt. Vorsitzender bleibt Hans-Jörg Assenmacher, Notar aus Koblenz. Dem Vorstand gehören außerdem Michael Becher, Vorstand Regionale Entwicklungsgesellschaft Betzdorf AöR, Prof. Dr. Ralf Haderlein, Leiter des Zentrums für Fernstudien an Hochschulen und Vizepräsident der Hochschule Koblenz, Beisitzer Uwe Hüser, SGD Nord Präsident a.D. und Staatssekretär a.D., sowie Geschäftsführerin Sandra Hansen-Spurzem, Referatsleiterin Öffentlichkeitsarbeit der SGD Nord, an. Die Initiative wird zudem durch einen engagierten Beirat unterstützt. Thomas Przybylla, Verbandsbürgermeister aus Weißenturm, ist Vorsitzender des Beirats. In den Beirat wurden gewählt, bzw. wiedergewählt: Marion Blettenberg, Vorstandsvorsitzende WirtschaftsForum Neuwied e. V., Marko Boos, Landrat Kreis Mayen-Koblenz, Barbara Harnischfeger, ehem. Studioleiterin SWR Koblenz u. Vorsitzende des Vereins Freunde der Villa Musica e.V., Hans-Dieter Gassen, SGD Nord Präsident a. D., David Langner, Oberbürgermeister Stadt Koblenz, Christoph Mohr, Bürgermeister Stadt Bendorf, Sascha Monschauer, Vorstandsvorsitzender Volksbank Rhein-Ahr-Eifel eG, Marco Pung, Leiter Firmenkunden-Center Kreissparkasse Mayen, Ulrich Richter-Hopprich, Bürgermeister Verbandsgemeinde Montabaur, Claudia Spanier-Dönges, stellvertretendes Vorstandsmitglied Sparkasse Koblenz u. Susanne Tack, Geschäftsführerin Krupp-Verlag
Zu den langjährigen Wegbegleitern der Initiative zählen zudem Hans-Dieter Gassen, SGD Nord Präsident a. D., sowie Peter Greisler, Vorstandsvorsitzender der Debeka a. D., Ehrenvorsitzender der Initiative.
Positive Bilanz und klare Zukunftsthemen
Der Vorstand blickte auf ein ereignisreiches und erfolgreiches Jahr zurück. Im Mittelpunkt standen Zukunftsthemen wie Künstliche Intelligenz, Fachkräftesicherung, Bildung, Gesundheit und die BUGA 2029. Mit der „Zukunftswerkstatt“ und „Region im Dialog“ wurden erfolgreiche Formate für Austausch, Wissenstransfer und Vernetzung weiterentwickelt. Mit „jobzzone“ setzt sich die Initiative für die Gewinnung junger Fachkräfte ein. Zugleich machen „schauR(h)ein“, der „Festival Guide“, die Sonderbeilage in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der Süddeutschen Zeitung sowie die verstärkte digitale Kommunikation die Vielfalt und Stärke der Region auch über ihre Grenzen hinaus sichtbar. Die weitere Vernetzung und die Gewinnung neuer Akteure bleiben wichtige Ziele, um die gemeinsame Stimme der Region weiter zu stärken.
Gemeinsame Potenziale nutzen
Im Anschluss an die Mitgliederversammlung beschäftigte sich die Talkrunde mit dem Thema: „Regionen sind mehr als nur Städte – die Bedeutung des ländlichen Raums für die Städte“. Auf dem Podium diskutierten Fabian Göttlich, Regionalgeschäftsführer der IHK Koblenz, Dr. Johannes von Mikulicz-Radecki, Bereichsleiter für den Mittelstand bei der Akademie Deutscher Genossenschaften (ADG) Schloss Montabaur, Alexander May, Intendant der Mayener Burgfestspiele, sowie Hans-Jörg Assenmacher, Vorsitzender der Initiative Region Koblenz-Mittelrhein. Die unterschiedlichen Perspektiven aus Wirtschaft, Bildung, Kultur und regionaler Entwicklung machten deutlich, wie eng Städte und ländlicher Raum miteinander verbunden sind und wie wichtig sie füreinander sind. Beide Seiten verfügen über eigene Stärken, Besonderheiten und Potenziale, die sich gegenseitig ergänzen und die Entwicklung der gesamten Region prägen. Ob Wirtschaft, Bildung, Kultur, Arbeitsmarkt oder Lebensqualität – viele Bereiche profitieren vom Austausch und Zusammenspiel zwischen Stadt und ländlichem Raum. Gleichzeitig wurde deutlich, dass Herausforderungen nicht isoliert betrachtet werden können, sondern gemeinsame Lösungen und eine enge Zusammenarbeit innerhalb der Region erfordern. Entscheidend ist daher, die unterschiedlichen Stärken zusammenzubringen, voneinander zu profitieren und die Region als Ganzes weiterzuentwickeln.

